Barrierefrei ins Freie

Barrierefrei ins Freie

Darauf sollte man bei schwellenlosen Zugängen zu Terrasse und Balkon achten

Wohnen ohne Hindernisse und Stolperfallen: Wer Wert auf barrierefreies Bauen legt, sollte die Zugänge zu Balkon und Terrasse in seine Planung einbeziehen. Schließlich bieten sie meist den kürzesten und einfachsten Weg ins Freie. Der neuralgische Punkt war dabei früher die Türschwelle. Sie trug dazu bei, dass etwa bei Schlagregen und Stauwasser keine Feuchtigkeit in den Innenraum eindringt. Deshalb galt lange Zeit eine Höhe von bis zu zwei Zentimetern für den unteren Türanschlag noch als akzeptabel. Doch selbst eine kleine Schwelle kann die Bewegungsfreiheit mit Rollstuhl oder Rollator stark beeinträchtigen.

Bei einer schwellenlosen Außentür ist die zuverlässige Abdichtung der Übergänge entscheidend.

Dauerhaft sichere Abdeckung

Im Neubau fällt die Entscheidung heute in der Regel für einen schwellenlosen Übergang zum Außenbereich, auch nachträglich kann man dies realisieren. In beiden Fällen kommt es darauf an, auf einen effektiven Wärme- und Feuchteschutz zu achten, damit es später nicht zu unerwünschten Wärmeverlusten oder einem Wassereintritt kommt. Schließlich soll auch Starkregen gut abfließen können. Inzwischen gibt es dafür Lösungen wie Rinnen, die mit einem Rost abgedeckt sind. Sie werden vor der Tür vertieft in den Boden eingesetzt und leiten das Wasser wirksam ab. Dabei sollten die Schnittstellen zwischen den einzelnen Bauteilen rund um die Türschwelle – Balkon, Rinne, Tür und Hauswand – langzeitsicher abgedichtet werden. Systeme auf Flüssigkunststoffbasis etwa von Triflex sind dafür gut geeignet. Die Abdichtung muss sich dabei flexibel auch an verwinkelte kleine Ecken und Kanten anpassen lassen und gleichzeitig eine ausreichende Stabilität bei einer geringen Schichtdicke aufweisen. Denn wenn sie zu hoch ist, wird es schwierig, einen schwellenlosen Übergang herzustellen.

Bis in jede kleinste Ecke

Gleichzeitig gilt es, eine dichte Verbindung unterschiedlicher Materialien sicherzustellen. Lösungen auf Flüssigkunststoffbasis sind für solche Übergänge prädestiniert. Ob Metalle, Holz oder Beton – die Abdichtung haftet dauerhaft und bietet einen langlebigen Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit oder Wärmebrücken. Aufgrund der bei der Verarbeitung flüssigen Konsistenz sind sie für auch für Ecken gut geeignet. Die Aushärtung dauert nur eine Stunde, trotz der geringen Schichtdicke sind sie dauerhaft haltbar. Das bestätigt auch das Institut für Fenstertechnik Rosenheim. Die erste, dort erfolgreich geprüfte Abdichtungslösung für Anschlüsse von bodentiefen Fenstern und Türen hat das Mindener Unternehmen Triflex in Kooperation mit Produzenten anschließender Bauteile entwickelt. (djd)

Fotos: djd/Triflex /123rf.com/olesiabilkei

Kategorie
Schlagwörter
Beitrag Teilen

AutorHH